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Kontakt- und Beratungsstelle Sprungbrett
  • für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre
  • niedrigschwellig
  • geschützter Rahmen
  • anonym
  • waschen
  • essen und trinken
  • Schutzraum
  • Beratung
  • Vermittlung
  • medizinische Hilfe



Vorrede

Auf den folgenden Seiten stellen wir nach dem „Frage-Antwort-Prinzip“ die Kontakt und Beratungsstelle „Sprungbrett“ für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, vor. Wir haben die Form der direkten Anrede derer gewählt, für die diese Einrichtung geplant und initiiert wurde und für die sie seit dem 2. April 2001 auch geöffnet hat. Alle anderen interessierten Menschen sind natürlich auch herzlichst eingeladen uns hier im Netz zu besuchen und ggf. darüber hinaus Kontakt zu uns aufzunehmen.

So, genug der Vorrede, beginnen wir mit der Frage:

Was sind die gesetzlichen Grundlagen?

Wenn wir es mal wörtlich nehmen, dann ist damit eine öffentliche Einrichtung gemeint, in die Du einfach so gehen, also wo Du eben mal so „anlaufen“kannst. Niemand ist dann hier überrascht und fragt Dich sofort, was Du denn hier willst. Wenn Du aber etwas mit uns besprechen und dich uns anvertrauen möchtest,dann schauen wir mit Dir, wie persönliche Probleme oder unklare Situationen geklärt werden können.

In unserer Konzeption, also so was wie in unserem „Arbeitsauftrag“, steht dazu folgendes: Nach mehrjähriger Planung wurde „mit der Entwicklung eines niedrigschwelligen Jugendhilfeangebotes“ begonnen, „das als lebensweltorientiertes Projekt mit einer ganzheitlichen Grundorientierung verschiedene beratende, begleitende, unterstützende Hilfeangebote und Fachdienste verbinden, integrieren und vernetzen soll.“ Da nach diesem kurzen Ausflug in die pädagogische Fachsprache bestimmt neue Fragen auftauchen, kommen wir auch direkt zur nächsten:

Wie wird denn in einer Kontakt- und Beratungsstelle gearbeitet?

(...und was wird dort eigentlich angeboten?)

Um die zweite Frage vorwegzunehmen, das wichtigste Angebot der Kontaktstelle sind wir, die fünf MitarbeiterInnen, also das „personelle Angebot“. Und das ist auch wörtlich zu nehmen. Wir sind für Dich da, sprechen Dich an, als jemand, der Dich begleiten will und der Dir die nötigen Informationen beschaffen kann, um für Dich schnellstmöglich eine kreative und individuelle Hilfe zu finden. Doch wie gesagt, wir „überfallen“ niemanden. Das „Sprungbrett“ ist ein Ort der Begegnung und Kommunikation, doch Du bestimmst den Zeitpunkt und das Tempo! Das soll heißen, dass Du Dich im „Sprungbrett“ auch völlig anonym aufhalten kannst, je nach Deinen Wünschen kannst Du kostenlos Getränke und Essen erhalten, Dich auch „nur mal“ ausruhen oder auch eine Partie Billard spielen. Darüber hinaus kannst Du bei uns duschen, Deine Wäsche waschen und trocknen.

Zusammenfassend gilt es festzuhalten: Im „Sprungbrett wird „transparent“ gearbeitet, das heißt nicht wir entscheiden, sondern Du. Und wir arbeiten „verschwiegen“, wir tragen nichts raus, nehmen nur Kontakt zu wem auch immer auf, wenn Du es sagst!

Jetzt fragst Du Dich sicher, „ist dieses Angebot überhaupt für mich gedacht?“ Fragen wir es doch...

Für wen ist dieses Angebot überhaupt gedacht?

Wie ganz am Anfang schon erwähnt ist das „Sprungbrett“ eine Einrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Gesetzliche Grundlage bietet vor allem der § 1 des KJHG (Kinder-und Jugendhilfe Gesetz), in dem der „Jugendhilfe“ der Auftrag erteilt wird, den Anspruch eines jeden jungen Menschen auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit sicherzustellen und besonders Benachteiligungen zu vermeiden und abzubauen.

Unser Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Dabei spielt es keine Rolle, wo und wie Probleme gelagert sind, ob Du Stress mit Deinen Eltern oder mit der Schule hast, ob Du obdachlos bist und nicht weißt, wo Du hin sollst, ob Du Drogenprobleme hast oder alles zusammen; das „Sprungbrett“ ist der öffentliche Raum, in dem jeder ratsuchende junge Mensch die Chance bekommt in einem geschützten Rahmen und anonym von kompetenten pädagogischen MitarbeiterInnen beraten zu werden.

Damit Du Dir schon mal ein Bild von den fünf MitarbeiterInnen machen kannst, haben wir eines von uns gemacht und wollen uns damit unter der nächsten Fragestellung bei Dir vorstellen, welche da lautet:

Wer arbeitet eigentlich im „Sprungbrett?“

Im „Sprungbrett“ arbeiten insgesamt fünf hauptamtliche Fachkräfte auf 2,5 Stellen.
Drei Sozialpädagoginnen und ein Sozialpädagoge.


Um die jetzt bestimmt aufkeimende Neugierde zu befriedigen, wie es denn wohl im „Sprungbrett“ so aussieht, haben wir für Dich ein paar Bilder ausgesucht.

So, wir denken, dass Du soweit erst einmal alle wichtigen Informationen von uns und über uns hast, fehlt eigentlich nur noch die nicht ganz unwichtige Fragestellung:

Wo ist das „Sprungbrett“ überhaupt zu finden, wann hat es auf, wie kann

ich es noch erreichen?

Die Kontakt-und Beratungsstelle „Sprungbrett“ findest Du in der

Ferdinandstr. 36 in 44789 Bochum

Das ist direkt hinter dem Bochumer Hauptbahnhof, wirklich zentral und leicht zu finden. Auf dem Foto oben kannst Du ja auch sehen, wie der Eingangsbereich aussieht.

Öffnungszeiten:

Uhrzeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
10 bis 12 - - Beratung Beratung Beratung
12 bis 15 Offener Kontaktbereich + Beratung Offener Kontaktbereich + Beratung Offener Kontaktbereich + Beratung Offener Kontaktbereich + Beratung Offener Kontaktbereich + Beratung
16 bis 18 - Offener Kontaktbereich + Beratung - - -

und Termine nach Vereinbarung

Darüber hinaus sind wir telefonisch unter der Nummer 0234 - 5 167 610 zu erreichen. Sollte das Büro nicht besetzt sein, kannst Du uns eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Faxe empfangen wir unter der Telefonnummer 0234 - 5 167 611 und Mails schickst Du an folgende Adresse:

Sprungbrett@ejh-bochum.de

Zum guten Schluss wollen wir Dir natürlich die Antwort auf die Frage, warum das „Sprungbrett“ eigentlich Sprungbrett heißt, nicht schuldig bleiben, also:

Warum eigentlich der Name „Sprungbrett?“

Der Name „Sprungbrett“ steht für uns als Sinnbild für unsere Aufgabe und Arbeitsweise. Du kommst zu uns, und wenn Du willst und kannst, gehen wir zu Deinem persönlichem „Sprungbrett“. Das kann ein Gespräch sein, das Aufzeigen von Möglichkeiten, eine Kontaktaufnahme zu Ämtern oder Eltern, das gemeinsame „Einstielen“ einer Jugendhilfemaßnahme, etc., alles nach Deinen Bedürfnissen und Wünschen ausgerichtet. Gemeinsam steigen wir auf das Sprungbrett, schauen uns um, von hier sieht vielleicht schon manches anders aus... Aber ob Du dann „springst“, wann und wohin, entscheidest alleine

Du!